Tradition trifft Tradition

Donnerstag, 21. Februar 2019

Tradition trifft Tradition

Agnes, „die Feine“, und Albrecht, „der Herzhafte“, haben jetzt ihr eigenes Brot

Der Herzog ist herzhaft, sie hat „ein feines Aroma“. Die Rede ist von Agnes und Albrecht. Allerdings nicht speziell vom diesjährigen Herzogspaar Kristina Kohlhäufl und Dr. Ben Gröschl, sondern von den beiden neuen Brotsorten der Bäckerei Plendl, die nach den beiden Hauptrollen des Bernauer-Festspielvereins benannt sind.

„Tradition trifft Tradition“, freut sich Gröschl beim Besuch in der Backstube. Er meint die des Festspielvereins und die der Bäckerei. Bäckermeister Zeljko Kroul erklärt die Zutaten der Roggenbrote mit hauseigenem Sauerteig. Alte traditionelle Rezepte hat man rausgesucht und verfeinert, die Agnes mit einem Aromakochstück, den Albrecht mit einer „geheimen Gewürzmischung“. Kroul betont außerdem die zwei wichtigen Faktoren, die beim „Craft Food“ dazukommen: Zeit und Handarbeit. „Wirklich alles wird mit der Hand gemacht“, versichert er. Diesem Merkmal will man treu bleiben. Die herzoglichen Zwei-Kilo-Laibe bekommen auch extra lange Ruhezeiten und extra lange Backzeiten. Backstube ist Teamarbeit und das Finden und Probebacken der richtigen Rezeptmischung für Agnes und Albrecht waren es auch.

Agnes greift beherzt zum Brotschieber

Angefangen bei Erich Venus, der als Teigmischer jeden Tag darauf achtet, „dass alles passt“, bis hin zum Backstubenleiter Philipp Bachl, der dann am Ofen zuständig wird, dass Agnes und Albrecht resch diesen wieder verlassen.

Während Albrecht noch fachsimpelt über gesunde Ernährung – „weil das, A gut ist und B, das Kostüm dann besser passt“, greift die Agnes beherzt zum Brotschieber. Sie will jetzt probieren. Wie eine Scheibe Agnes oder Albrecht schmeckt? Das kann jeder selber probieren, entweder beim Plendl oder spätestens bei den Festspielen, da werden Schmalz und Obatzda auf Agnes- und Albrecht-Brot gereicht. „Agnes eignet sich für jeden Belag, Albrecht besonders gut zu herzhaften Brotzeiten“, geben die Bäcker auf den Weg mit.

Eine Würze, die nicht auf das Brot kommt, aber vielleicht das Flair verfeinert, ist die Geschichte der Bäckerei, der niemand Tradition abstreiten kann.

Der Plendl lässt sich bis zu 600 Jahre zurückverfolgen, 400 Jahre sind an der Simon-Höller-Straße verbrieft. Es könnte also sein, dass Agnes Bernauer und Herzogsohn Albrecht, also die Echten, schon damals im Herzogschloss in einen Plendl-Laib bissen.

Quelle: Ulli Scharrer, Straubinger Tagblatt v. 21.02.19

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